Mobben statt aufbauen

Gemäss Schwyzer Sozialhilfegesetz ginge es im Grundsatz darum, die Situation Bedürftiger zu verbessern. In der Sozialhilfe-Praxis der Fb Ingenbohl geschieht genau das Gegenteil:
- Nichtgewährung situationsbedingter Leistungen gemäss SKOS und Schwyzer Handbuch zur Sozialhile
- Verweigerung Minimaler Integrationszulagen
- notorische Kürzung des wirtschaftlichen Grundbedarfs um 15% (z.B. für 4 Monate) wegen Nichtbesuchs des Sozialberaters Rico Baumann. Die Behörde kann unnötige Termine für eine angeblich notwendige Besprechung “von Nichts” ansetzen. Wer sozialberhördlichen Nonsens nicht mitmacht, der verstösst gegen die Mitwirkunspflicht.
Dabei müsste der Grundsatz gelten: Grundrechte kürzt man nicht!

Notwendige Mitwirkung oder bloss Schikane?
Behörden sind auf Angaben eines Hilfesuchenden logischerweise angewiesen – nicht das wird kritisiert. Kritisiert wird die allgemein übliche Sozialhilfepraxis, zur reinen Beschäftigung von Sozialberatern Klienten einzuladen. Leisten diese dann der Einladung keine Folge, wird postwendend die Sozialhilfe um 15% gekürzt. Es geht gar nicht um Hilfe für die bedürftigen Person, sondern in Wirklichkeit darum, behördlich legal eine 15%ige Kürzung vornehmen zu können – das ist das Ziel. Dies ist nur ein Beispiel für die komplette Scheinheiligkeit und Verlogenheit im Sozialhilfe-Bereich.

Um was geht es: Um Repression oder Verbesserung der Situation?
Statt dass Sozialhilfe dazu da wäre, Menschen aufzubauen und ihre (wirtschaftliche) Situation zu verbessern, wird eine Politik der permanenten Repression betrieben. Es würde mich nicht verwundern, wenn sich in ein paar Jahren oder spätesten in ein paar Jahrzehnten die Schwyzer Regierung zusammen mit der Justiz und Verwaltung für die falsche Armuts-Politik bei Betroffenen (Bedürftigen) entschuldigen müsste (wie das heutzutage mit Verspätung betr. administrativ Versorgten geschieht). Denn die Strategie, welche im Kt. Schwyz (und anderswo auch) betrieben wird, ist nicht auf die Armutsbekämpfung, sondern auf (Behinderten)Diskriminierung und Armutszementierung aus.
Die Mentalität, welche früher für “administrativ Versorgte” sorgte, findet man heutzutage noch bei einem von der Fb Ingenbohl bezahlten Honorar-Anwalt
Solche wahren Worte sind sich Leute, welche in einem Innerschwyzer Duckmäuserkanton wohnen, nicht gewohnt. Und derjenige, der sagt, was Sache ist, fällt auf. Aber anders geht es nicht, als gegenüber den Falschen, Verlogenen und Heuchlern Rückgrat zu zeigen.

