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Gerichtsprozess: KMF-Hersteller Isover, Flumroc und Sager sowie die Waschmittelfirma Held gegen Urs Beeler

Richtigstellung: Urs Beeler wurde nicht von “mehreren Waschmittelproduzenten” eingeklagt, sondern lediglich von einem Waschmittelhersteller aus dem Kanton Bern: der Pseudo-Oeko-Waschmittelfirma Held.
Warum Pseudo-Oeko? Weil diese Firma damals alle ihrer angeblich ökologischen Produkte völlig unnötig mit allergieauslösenden Parfümstoffen ausstattete. Dies – das Wichtigste – wurde den “Bote”-Lesern selbstverständlich verschwiegen.
Parfümstoffe in Waschmitteln sind nicht nur für hochgradig MCS-Betroffene ein zentrales Problem; Duftstoffallergien gehören zu den zweithäufigsten Kontaktallergien überhaupt und die Zahl der Betroffenen steigt ständig. Ausserdem werden durch Waschmittelparfüms Luft und Gewässer (die darin liebenden Tiere) unnötig belastet.
Wegen meiner berechtigten journalistischen Kritik an der unnötigen Zugabe von Parfümstoffen, welche gar keine Reinigungsfunktion besitzen, wurde ich verurteilt, was (für viele leider erst im Nachhinein) die unglaubliche Bescheuertheit der damals involvierten Schwyzer Justiz 
zeigt! Abstrus ebenso der Vorwurf, durch Empfehlung des sehr gut verträglichen Waschmittels OMO Sensitive ohne Duftstoffe, Farbstoffe und optische Aufheller würde ich “unlauteren Wettbewerb” begehen und mich strafbar machen.
Im Gegensatz dazu blieb die Firma Held, welche mit allergieauslösenden parfümierten Waschmitteln unnötig MCS-Betroffene verletzt(e), Luft und Gewässer völlig unnötig verschmutzt straffrei. Schilda Schwyz.

Richterstuhl im Rathaus Schwyz.

Im Nachhinein verstehe ich: der involvierten Justiz war der Schutz einer Pseudo-Oeko-Waschmittelfirma, welche allergieauslösende Waschmittel herstellt, wichtiger als der Schutz von MCS-Betroffenen, Duftstoffallergikern, Neurodermitikern etc.
Genau diese “innere Logik” zeichnete auch die KMF-Prozesse aus: Nicht die KMF-Opfer, geschädigte Hausherren etc. sollten geschützt werden, sondern die Sondermüll-Produzenten. Es ging also bei diesen Urteilen gar nie um Recht und Gerechtigkeit – sondern einzig und allein um Schutz (der Macht) der Produzenten und deren Gewinne. So lernt man mit der Zeit die Funktionsweise des Systems kennen und zu verstehen.
Doch zurück zum Thema Waschmittel: Als hochgradig MCS-Betroffener konnte und kann ich Produkte von Held nicht empfehlen, egal wie hoch die auf das Aussprechen der Wahrheit verhängten Bussen und Gefängnisstrafen einer in dieser Frage offensichtlich nicht ganz gebackenen Schwyzer Justiz auch immer sein mögen.
Zumindest lernte Held aus der Auseinandersetzung mit der Mythen-Post und begann mit der Herstellung duftstofffreier Produkte (etwas, was früher noch als “unmöglich” – was für ein Unsinn! – dargestellt wurde). 

Urteil definitiv – Urs Beeler erschien nicht vor Gericht / Bote 10.11.2004, mit Anmerkungen in Rot, PDF 260 KB.
Richtig ist: Urs Beeler konnte damals vor Gericht gar nicht (mehr) erscheinen, weil zu der Zeit die Hausbesetzung der Alten Brauerei stattfand.

Die Alte Brauerei in Schwyz.

Bereits schon im November 2004 bestand die Gefahr, wegen der taktisch notwendigen Selbstmordankündigung verhaftet zu werden und mittels heuchlerischem, verlogenem behördlichem FFE in die Psychiatrische Heil- und Pflegeanstalt Oberwil/ZG eingewiesen zu werden. (Was in der Folge – behördlich von A-Z fingiert – erst am 9. März 2005 geschehen wird).

Mein Kampf für MCS-gerechten Wohnraum

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