Wieder einmal macht der “Bote der Urschweiz” als systemtreues Propagandablatt seinem Ruf alle Ehre
Diesmal geht es um zelebrierte “Mildtätigkeit” gegenüber Bedürftigen im Kanton Schwyz.
In Wirklichkeit wäre es jedoch gescheiter, es würde in diesem Kanton endlich dafür gesorgt, dass Sozialhilfe nach Gesetz und SKOS-Richtlinien richtig ausbezahlt wird, dann würden sich nämlich solche “Sozialhilfe-Almosen-Alibi-Übungen”, wo Armut als Klischee zelebriert wird, erübrigen.

Dieses Thema ist natürlich für die angepassteste aller angepassten Schweizer Zeitungen viel zu heiss. Der “Bote der Urschweiz” kriecht heuchlerischen, sich fehlverhaltenden Behörden und Organisationen lieber in den Arsch als sie journalistisch zu kritisieren.
Nochmals: Bedürftige im Kanton Schwyz wollen, dass Sozialhilfe von den Behörden in Geld korrekt ausbezahlt wird und keine PR-mässig aufgezogenen “Geschenkli-Alibi-Übungen” in Form unverlangter Naturalien.
Vorschlag: Wie wäre es damit, die ach so christlichem Geist entstammenden Geschenkli den raffgierigen UBS-Managern als Boni auszubezahlen und die UBS-Boni fliessen in bar der Sozialhilfe zu? Mit Anmerkungen in Rot, (“Geschenke” für Bedürftige / Bote der Urschweiz 17.3.10, PDF 284 KB)

