Ist das Zürcher MCS-Wohnprojekt Leimbach überhaupt bewohnt? Eine Frage, die sich vermutlich bis heute die wenigsten gestellt haben. (Satire)
Die nachfolgende Satire ergab sich am 4.10.23 aus einem E-Mail Verkehr mit einem Mitglied des Vereins MCS-Haus aus Chur.
W.R. sendete einen Link betreffend eines Batterie-Wohnprojekts mit 5 Grossfamilien, das bei ihm und dem Empfänger die spontane Reaktion “Horror” auslösen.
Nachfolgend nun das Mail vom 4.10.23:
Lieber W.
Horror. (Spontan kam mir ebenfalls dieses Wort in den Sinn, als ich die Bilder sah. Erst nachträglich habe ich gesehen, dass Du es selber ja bereits schon treffend so bezeichnet hast.)
Dagegen wirkt Leimbach mit Schifferle ja fast schon wie eine Einsiedelei.
Apropos Einsiedelei: Vielleicht wohnt CHristian ja tatsächlich allein dort und die «Mieter» und «Mietergeschichten» sind bloss Fake. Die Lichter am Abend in den verschiedenen Wohnungen gehen zeitgesteuert an, wobei die entsprechende Software so ausgelegt ist, dass nirgendwo das Licht wiederholt zur selben Zeit angeht.

Schifferle schiebt Puppen in den Wohnungen, um Spaziergängern draussen den Eindruck zu erwecken, die Mehrfamilienhauswohnungen seien bewohnt. Er telefoniert über verschiedene Anschlüsse mit den dazugehörenden Adressen und Telefonnummern (z.B. von Ex-Mietern, die verstorben sind. Schifferle hat sie der Stadt nicht abgemeldet).

Der Umgang mit der Briefpost
CHristian leert die Briefkästen der Wohnungen. Zum Glück sind viele (ehemalige) «Bewohner» IV-Rentner mit EL – da werden von der SVA Zürich (Ausgleichskasse Zürich) die Prämienverbilligungen (IPV) direkt an die Krankenkasse bezahlt. Probleme könnte es höchstens wegen Franchisen und Selbstbehalten geben, wenn Schifferle unter falschem Namen bzw. dem Namen eines «Bewohners» Ärzte telefonisch konsultiert und die dann ihre Leistungen abrechnen.

CHristian aber ist klug und hat dem mit Lastschriftverfahren vorgesorgt.
Kurz: Leimbach ist weitestgehend automatisiert.
Eingeschriebene Briefe an «Bewohner» nimmt Schifferle als bevollmächtigte Person auf der Post in Leimbach (Leimbachstrasse 23, 8041 Zürich) entgegen. Die Post schöpft keinen Verdacht.

Der Verkehr mit Medien ist über die Jahre automatisiert. Mittels KI entwirft Schifferle auf seinem Computer Profile von «Bewohnern», deren Bilder und Animationen er dann an Redaktorinnen des Tagesanzeigers und andere ihm wohl gesonnene Medien schickt. Die schreiben anschliessend wohlwollende Berichte – auf der Grundlage eines Telefonanrufs des Guru.
“Leimbach ist bewohnt”
Niemand schöpft Verdacht. Von den Lesern des Tagesanzeigers bis zur Zürcher Stadtverwaltung haben alle den Eindruck, Leimbach sei bewohnt. Selbst Onyx (https://de.wikipedia.org/wiki/Onyx_(Abh%C3%B6rsystem) schöpft keinen Verdacht. «Ein Herr R. aus Chur hat kürzlich Schifferle telefoniert und dieser hat ihm seine Probleme in Leimbach geschildert», meldet ein Beamter nach Bern.
CHristian duscht mehrmals täglich in verschiedenen Wohnungen, dass auch die Wasserversorgung der Stadt Zürich keinen Verdacht schöpft.
Das perfekte System Schifferle, von dem niemand etwas weiss…
Herzliche Grüsse
Urs

