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MCS-gerechtes Wohnen – und wie man es behördlicherseits und von der “Stiftung zur Erhaltung der Alten Sust Brunnen” her offenbar nicht lösen wollte

Von Geld und Geist
Nachdem von Regierungsrat Peter Reuteler als Stiftungsratspräsident der Stiftung Sust anlässlich von Gesprächen die Idee kam, dass Urs Beeler und seine Frau im Frühling/Sommer 2013 in das Brunner Sust-Haus einziehen könnten, wird dieser Vorschlag am 30. November 2011 (auf politischen Druck der Gemeinde Ingenbohl?) völlig überraschend zurückgezogen!

Restaurierung der Alten Sust in Brunnen. Offenbar brauchte es für eine spätere Anmietung  die “richtigen Beziehungen”. Die Stiftung selbst hätte genügend Eigenmittel gehabt, das Objekt zu den Konditionen des “Alpina” zu vermieten. Sie wäre auf eine (ausgeschriebene) Vermietung zu einem überhöhten Mietpreis an einen “Architekten, Anwalt, Arzt, Broker etc.” nicht angewiesen gewesen.

Eine haarsträubende Begründung für das Nein
Dabei kommt die offizielle Begründung etwas sehr schräg heraus: So beruft man sich u.a. auf den kantonalen Denkmalschützer Markus Bamert, der sage und schreibe behauptet (siehe Stiftungsratssitzungs-Protokoll!), das Sust-Haus sei “nicht MCS-gerecht”, weil die Bruchsteinmauern verputzt würden! So ein Unsinn!
Die Fassaden der Alten Brauerei Schwyz und diejenige des (ehemaligen Hotel) Alpina Brunnen sind ebenfalls verputzt.

Was soll man dazu noch sagen?!
Ist der Kt. Schwyz so etwas wie das moderne Schilda des 21. Jahrhunderts? (Nach 7 Jahren ist die MCS-Wohnungsfrage immer noch NICHT gelöst!)
Wenn man eine Vermietung nicht haben will, sollte man das Nein wenigstens ehrlich begründen.

Urs Beelers Stellungnahme  als PDF
Eine 5 Seiten umfassende Entgegnung an das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz, mit Anmerkungen in Rot, (Richtigstellung in Sachen Sust / Schreiben an das Verwaltungsgericht des Kt. Schwyz / 6.12.11, PDF 4,8 MB)

Merke: Eine Lösung des MCS-Wohnproblems wäre im Jahre 2012 möglich gewesen: Die Alte Sust Brunnen hätte ein Zuhause werden können 
[Nachträgliche Anmerkung an alle Dumpfbacken und schlecht Gesinnten: Es kann zahlenmässig belegt werden, dass mit den Alpina-Mietzahlungen 2013-2023 = 10 Jahre faire Mietkosten der alten Sust hätten gedeckt werden können! Ein Argument gegen eine Vermietung wird damit bereits von Anfang an ausgehebelt. Man wollte einfach nicht. Weil man vielleicht “dumme Artikel” der Schwyzer Neidpresse vermeiden wollte, wenn man ausnahmsweise einmal das Richtige gemacht hätte?]    

 

Mein Kampf für MCS-gerechten Wohnraum

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